Bestimmung der lateralen Adhäsion von Tropfen an Defekten

Masterarbeit oder Doktorarbeit

15.10.2020

Bis heute ist nicht klar, wie die Bewegung von Tropfen über Oberflächen durch Defekte beeinflusst wird, obwohl diese ungemein wichtig für technische Anwendungen ist. Beispielsweise können Tropfen vor optischen Sensoren in Fahrzeugen die Messung stören.

Daher wurde in unserer Arbeitsgruppe ein neuartiges Gerät entwickelt, um die laterale Bewegung von Tropfen zu untersuchen. Um den Einfluss von topografischen und chemischen Defekten auf die Reibungskraft zu untersuchen, möchten wir dieses Gerät im Rahmen dieser Master- oder Doktorarbeit weiterentwickeln.

Die folgenden Fragen sollen geklärt werden:

  • Welche Rolle spielen Defekte bei der lateralen Adhäsion?
  • Mit welcher lateralen Auflösung und mit welcher Empfindlichkeit lassen sich Inhomogenitäten und Defekte messen?
  • Kommt es während der Tropfenbewegung zu einer Ladungstrennung?
  • Welche Rolle spielt die Ladungstrennung bei der Bewegung eines Tropfens?

Teile dieser Arbeiten sollen in Kooperation mit einer Firma in Deutschland durchgeführt werden, mit dem Ziel das Gerät zu kommerzialisieren.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.

Die Vergütung erfolgt als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in 50% und ist zunächst auf 3 Jahre befristet.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Online-Bewerbung in Form eines einzelnen pdf Dokumentes an/unter:


Sekretariat Prof. H.-J. Butt
Ackermannweg 10
55128 Mainz
Germany