C03

C03: Kondensation von Wasser an superamphiphoben Oberflächen

Wie verhalten sich Kondensattropfen an superhydrophoben und superamphiphoben Oberflächen? Bild: Hans-Jürgen Butt, Max-Planck-Institut für Polymerforschung
Wie verhalten sich Kondensattropfen an superhydrophoben und superamphiphoben Oberflächen? Bild: Hans-Jürgen Butt, Max-Planck-Institut für Polymerforschung

C03 erforscht das Benetzungsverhalten von Kondensattropfen an superhydrophoben und superamphiphoben Oberflächen mit dem Ziel, diesen Prozess äußerst effektiv, effizient und resistent zu machen. Hierbei ist essentiell, dass sich einzelne Kondensattropfen in der Oberflächenstruktur bilden, bei deren Koaleszenz aber so viel Grenzflächenenergie freigesetzt wird, dass die Tropfen auf die Oberfläche springen und dort abrollen. Die Verbindung zum Leitexperiment Tropfen ist eng. Konfokale Mikroskopie mit hoher Auflösung wird eingesetzt, und Adhäsionskräfte werden gemessen, um sie mit mikroskopischen Benetzungsprozessen zu korrelieren. Das Verfahren könnte u.a. zur Süßwassergewinnung aus Nebel oder Salzwasser große Bedeutung erlangen.