A: Generische Experimente

Generische Experimente

Projektbereich A entwickelt experimentelle Methoden, um grundlegende Aspekte der wechselseitigen Beeinflussung von Transport- und Benetzungsvorgängen besser zu verstehen (Ziel 1). Dazu werden generische Versuchsaufbauten eingesetzt, die so konzipiert sind, dass phänomenologische Detailuntersuchungen, die für ganz unterschiedliche Anwendungen relevant sind, im Vordergrund stehen.

Hierfür sind hohe örtliche und zeitliche Auflösungen der Messsignale erforderlich sowie genau steuer- und kontrollierbare Rand- und Prozessbedingungen. Nur zum Teil kann dabei Standardmesstechnik zum Einsatz kommen, z.B. Thermoelemente oder Drucksensoren. Oft sind Messtechniken im Hinblick auf die speziellen Anforderungen weiterzuentwickeln und zu ertüchtigen, z.B. Infrarotthermographie oder Particle Image Velocimetry (Ziel 3).

Für Messungen des Stofftransports nahe der Dreiphasenkontaktlinie sind hierbei methodisch explorative Projekte notwendig (Ramanspektroskopie, kernmagnetische Resonanzverfahren). Bezüglich des Einsatzes verschiedener Fluide und Oberflächen ist im Projektbereich A eine große Vielfalt möglich. In der ersten Förderphase wird jedoch mit einer eingeschränkten Auswahl von Fluiden gestartet. Die in A generierten Erkenntnisse und Daten sind unverzichtbar für die Modellentwicklung und -validierung im Projektbereich B sowie für das Verständnis der im Bereich C gemachten Beobachtungen.

Gemeinsam entsteht so ein tiefergehendes Verständnis der Prozesse und Mechanismen (Ziel 1). Auf dieser Basis erfolgt gemeinsam die zielgerichtete Optimierung der betrachteten Prozesse (Ziel 4).